Sicher unterwegs im Internet

Das Surfen im Internet gehört heute für die meisten von uns zum Alltag, wie das morgendliche Zähneputzen. Doch immer wieder werden wir daran erinnert, dass die Nutzung des World Wide Web auch seine Gefahren birgt. Wie man sich davor schützt und was es zu beachten gibt, wird im Folgenden aufgezeigt.

WLAN Verschlüsselung

Gerade im eigenen WLAN Netz sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Dazu sind die Funksignale zu verschlüsseln. Hierzu gibt es verschiedene Verschlüsselungsverfahren, die man an seinem Router eigenständig auswählen und konfigurieren kann.

  • WEP: Verfügt über einen statistischen Sicherheitsschlüssel mit einer Länge von 64 Bit, 128 Bit oder 256 Bit. Dieses Verfahren gilt als unsicher, da man mit einer bestimmten Software Datenpakete abfangen kann.
  • WPA: Eine Erweiterung von WEP. Bietet ebenfalls keinen ausreichenden Schutz vor Hackern.
  • WPA2-Standard: Erhöhte Sicherheit auf Kosten der Brandbreite, da Verschlüsselung ohne Hardwarebeschleunigung erfolgt. Sie wird von den meisten Routern unterstützt und gilt als derzeit sicherste Variante.

Bezahlen im Netz – was ist am sichersten?

Wer im Internet einkaufen oder Dienstleistungen wie Online Games oder Online Casinos nutzen möchte, wird sich immer wieder die Frage stellen, wie sicher die angebotenen Zahlungsoptionen sind.

Beim Onlineshopping ist man mit dem Kauf auf Rechnung am besten bedient. Hier geht der Käufer kein Risiko ein und bezahlt seine Ware erst nach Erhalt und Prüfung. Auch PayPal gibt dem Käufer einige Sicherheit, denn hier werden keine persönlichen Bankdaten an den Verkäufer weitergegeben und zusätzlich unterstützt PayPal seine Kunden bei Problemen.

Um sicher bei Casino Software Anbietern zahlen zu können, schaut man sich am besten online nach Testberichten um, die es mittlerweile in großer Zahl gibt und Anbieter gezielt auf die Zahlungsmethoden hin überprüfen. Bei Gaming Seiten hält man sich zur Sicherheit an große namhafte Anbieter wie zum Beispiel „League of Legends“. So kann man nichts falsch machen.

Anonym surfen

Wir hinterlassen alle unsere Spuren im Netz. Möchte man das verhindern, gibt es unterschiedliche Tools, die ein anonymes Surfen möglich machen.

Der Tor-Browser ermöglicht es einem, sich anonym und verhältnismäßig sicher im Internet und auch im Darknet zu bewegen. Hier wird die Verbindung zu den angewählten Seiten verschlüsselt und zusätzlich über andere Knotenpunkte im sogenannten Onion-Netzwerk umgeleitet. Das treibt den Aufwand für das Verfolgen einer Spur im Internet ins Unermessliche.

Man kann den Tor-Browser als Paket oder Ad-on mit Firefox nutzen. In beiden Fällen erhält man einen Browser, mit dem man im Internet surfen kann, ohne leicht verwertbare Spuren zu hinterlassen. Und das nicht nur im Darknet. Auch im normalen Internet kann mit dem Tor-Browser gesurft werden. Zwar gibt es ein paar Einschränkungen. Wer jedoch auf Anonymität Wert legt, wird das gerne in Kauf nehmen.

WLAN Hot Spot sicher nutzen

Öffentliche Hot Spots gibt es mittlerweile an vielen Orten. Doch viele Menschen schrecken aus Sicherheitsgründen vor deren Nutzung zurück. Dabei kann man diese auch mit etwas Wissen sicher nutzen.

  • Software aktuell halten

Egal ob sie zum Surfen Windows, Android oder iOS nutzen, die Software sollte immer aktuell gehalten und die neuesten Updates installiert sein.

  • VPN nutzen

Eine VPN baut von dem eigenen Gerät zum WLAN einen Tunnel auf, wodurch man über eine verschlüsselte Verbindung verfügt, sodass die Daten hoch verschlüsselt sind, selbst wenn sie von Hackern abgefangen werden. Kostenlose VPN Anbieter sind im Internet für alle gängigen Betriebssysteme zu finden.

  • Datenfreigabe deaktivieren

Die Datenfreigabe eines Betriebssystems ermöglicht es eigene Daten in einem Netzwerk anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Im eigenen WLAN-Netz mag das sinnvoll sein, sicher aber nicht in einem öffentlichen. Je nach Betriebssystem kann die Datenfreigabe in den Systemeinstellungen bzw. der Systemsteuerung deaktiviert werden.

  • Aktivieren von „immer HTTPS verwenden“

Für Webseiten, auf denen man häufig surft bzw. bei denen Nutzerdaten eingegeben werden, kann man diese Option aktivieren. Besonders wichtig wäre das bei:

  • Online Banking
  • Online Shopping
  • Angabe von persönlichen Daten
  • E-Mails schreiben

Startet eine Internetseite mit „https://“, ist man immer auf der sicheren Seite. Andere Webseiten sollte nicht im öffentlichen Netz genutzt werden.

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